Veranstaltungen

Dies Academicus „500 Jahre Deutsche Messe – evangelisch, radikal, zukunftsweisend?“ am 18. November 2026 (hybrid)

Martin Luthers „Deutsche Messe“, die in diesem Jahr 500. Geburtstag feiert, stellt einen liturgiegeschichtlichen Meilenstein dar. Einerseits versuchte Luther damit, den reformatorischen Gottesdienst weiterhin in der westlichen Messtradition zu verankern. Andererseits nahm er derart tiefgreifende Änderungen in der Gottesdienstordnung vor, dass ein Bruch mit der liturgischen Tradition unübersehbar war. In Reinform hat sich die Ordnung der „Deutschen Messe“ nirgendwo als Gottesdienstordnung durchgesetzt. Und trotzdem hat sie in unzähligen reformatorischen und nachreformatorischen Gottesdienstordnungen nachhaltig Spuren hinterlassen. Bei diesem Dies Academicus soll die „Deutsche Messe“ aus den Perspektiven unterschiedlicher Konfessionen in den Blick geraten. Darüber hinaus werden Fragen nach der Traditionskontinuität des Gottesdienstes ebenso bedacht wie die Rolle von Agenden. Schließlich soll von der „Deutschen Messe“ her der Blick auch auf die gottesdienstliche Zukunft fallen: Wie feiern wir morgen Gottesdienst? Herzliche Einladung, diesen Tag mit uns zu verbringen und mitzudenken und mitzureden!

Weitere Informationen finden Sie hier: Einladung Dies Academicus 2026 (500 Jahre Deutsche Messe)

Religionspädagogische Fachtagung „Zu fromm für Religionsunterricht? Hochreligiosität als Chance und Herausforderung für Bildungsprozesse“ am 18./19. März 2027 in Bamberg

Ziel der Tagung, die gemeinsam vom Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg und der LThH veranstaltet wird, ist der wissenschaftliche Austausch verschiedener religionsbezogener Disziplinen zum Phänomen der christlichen Hochreligiosität im Kontext von Bildungsprozessen. Dadurch soll Hochreligiosität differenziert betrachtet und besser verstanden werden, sodass v.a. in schulischen und hochschulischen Bildungssettings konstruktiv darauf reagiert werden kann. Damit verbunden ist das Anliegen, sich mit dem Thema jenseits gängiger Stereotype auseinanderzusetzen, ohne auf kritische Reflexion zu verzichten. Das wird u.a. dadurch gewährleistet, dass Außen- und Innenansichten von Hochreligiosität durch entsprechende Vertreter/-innen in einen produktiven Dialog gebracht werden. Angesichts oftmals beklagter gesellschaftlicher Polarisierungstendenzen soll auf diese Weise Raum für respektvolle kritische Auseinandersetzung innerhalb der christlichen Religionsgemeinschaften geschaffen werden, sodass Vertrauen – als wichtige Voraussetzungen gesellschaftlichen Zusammenhalts – entstehen und sich positiv auf Bildungsprozesse auswirken kann.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier auf der Tagungsseite der Universität Bamberg.