Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Daniel Schmidt

Im Rahmen unseres Hochschulfestes hat unser Neutestamentler, Prof. Dr. Daniel Schmidt, seine Antrittsvorlesung zum Thema »›Rechtfertigung ohne Werkgerechtigkeit? Das sei ferne!‹. Über das Missverständnis eines paulinischen Kernsatzes in Römer 3,28« hielt. Dabei arbeitete er anhand einer Exegese von Römer 3,21–28 heraus, dass der menschliche Werke tatsächlich keinen Platz im Rechtfertigungsgeschehen hätten, es aber für die Rechtfertigung des Sünders nach Auffassung des Apostels Paulus eben doch eines Werkes bedurft habe, nämlich des Werks Christi am Kreuz. Diese – etwas zugespitzt formuliert – »Werkgerechtigkeit« Christi, sei Grundlage und Voraussetzung dafür, dass der Sünder tatsächlich ohne eigene Werke vor Gott gerecht werde. Eine Aufzeichnung der Antrittsvorlesung lässt sich hier anschauen: https://youtu.be/7GT6WjW6Hko.