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Neuerscheinungen

 

Der Theologe Hermann Sasse (1895–1976)

Einblicke in seine internationale Wirkung als Exeget, Kirchenhistoriker, Systematiker und Ökumeniker

Autor/Hrsg.: Klän, Werner/Corzine, Jacob/Grünhagen, Andrea/Harrison, Matthew C./Neddens, Christian/Pless, John T./Schild, Maurice/Sommer, Wolfgang/Stephenson, John R./Stolle, Volker/Voigt, Hans-Jörg/Volkmar, Simon/Winger, Thomas M.

 

Zur 125. Wiederkehr des Geburtstags von Hermann Sasse am 17. Juli 1895 erscheint dieser Band. Verschiedene Beiträger aus Australien, Deutschland, Kanada und den Vereinigten Staaten zeigen zugleich die Internationalität Hermann Sasses auf. Hermann Sasse war ein ausgewiesener Lutheraner, so dass ihn seine australischen Freunde liebevoll »Mr. Lutheran« nannten. Durch seine Promotion legte er seine theologischen Schwerpunkte zunächst im Fach Neues Testament, bevor er die Kirchengeschichte mit systematisch-theologischen und liturgiegeschichtlichen Zugängen verband. Persönlich beeindruckt mich an Hermann Sasse immer wieder die Klarheit der theologischen Diktion, die selbst über größere zeitliche Abstände hin ihre Wirkung entfaltet. Seine theologische Weitsicht, mit der er die Wege der lutherischen Kirchen in Deutschland voraussah, trägt für mich beinahe prophetische Züge. (aus dem Geleitwort von Hans-Jörg Voigt)

 

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Biblische Orientierung in der Begegnung von Christen und Juden

Die Abkehr vom Judenbild Luthers in der lutherischen Theologie
Volker Stolle

 

Anlässlich des Jubiläumsjahrs 1700 Jahre Juden in Deutschland

Die 1700-jährige Geschichte der Juden in Deutschland, der in diesem Jahr 2021 gedacht wird, betrifft auch die Kirchen. Als Martin Luther in seiner Theologie dem Alten Testament besondere Beachtung schenkte, belastete dies sein Verhältnis zu den Juden. Denn er nahm eine christliche Vereinnahmung der Offenbarung Gottes an Israel vor. Als sich die lutherischen Theologen seit dem 19. Jahrhundert zunehmend von Luthers Judenbild distanzierten, hatte das eine theologische Entwertung des Alten Testaments zur Folge und führte zugleich zu einem Versagen, als entschiedene Solidarität mit den Juden angezeigt gewesen wäre. Auf der Suche nach einem neuen Verhältnis zum Judentum kann lutherische Theologie in ihrer gesamtbiblischen Orientierung durchaus einen Weg finden, die gemeinsame Tradition von Christen und Juden im Bekenntnis zu dem einen Gott Israels theologisch angemessener zur Geltung zu bringen.

 

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